Satzung

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§ 1 Name und Sitz der Juniorenfördergemeinschaft

1. Die Juniorenfördergemeinschaft führt den Namen Juniorenfördergemeinschaft “NDR FRANKEN“ e.V. im folgenden JFG NDR Franken genannt. Sie wurde auf Initiative der Vereine TSV Neuhaus, FC Großdechsendorf und TSV Röttenbach (= Stammvereine) gegründet. Zum 01.07.2013 traten die Vereine TSV Hemhofen und SpVgg Zeckern der JFG NDR Franken e.V. als Stammverein bei.
2. Die Juniorenfördergemeinschaft hat ihren Sitz in Röttenbach und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes „Erlangen“ eingetragen.
3. Das Geschäftsjahr der Juniorenfördergemeinschaft entspricht dem Kalenderjahr.
Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr und endet am 31.Dezember, der nach der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister folgt.

4. Die Juniorenfördergemeinschaft ist Mitglied beim Bayerischen Landessportverband und beim Bayerischen Fußballverband.

§ 2 Zweck der Juniorenfördergemeinschaft
1. Die Juniorenfördergemeinschaft ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Sie ist überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

2. Der Juniorenfördergemeinschaft wird von den Stammvereinen ab der Saison 2005/06 die Aufgabe der Förderung des Juniorenfußballs übertragen, da sie alleine auf Dauer nicht in der Lage sind, durchgängig Juniorenmannschaften zu unterhalten und damit die Existenz der Seniorenmannschaften durch eigenen
Nachwuchs zu sichern.

3. Die Juniorenfördergemeinschaft sorgt für Betreuung, Training und Ausstattung der Mannschaften in den Altersgruppen U19 bis U13-Junioren und gewährleistet ihre Teilnahme am Spielbetrieb. Diese Aufgabe nimmt sie in enger Kooperation mit den Vorständen und Fußballabteilungen der Stammvereine wahr.

4. Nach den A-Junioren wechselt das Passrecht an den jeweiligen Stammverein zurück. Bis dato sind Abwerbemaßnahmen zu unterlassen, da sie den Fortbestand der gemeinsamen Juniorenfördergemeinschaft gefährden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Die Juniorenfördergemeinschaft besteht
a) aus den Jugendspielern (Personen bis 19 Jahre), die zugleich Mitglieder in einem der Stammvereine sein müssen.
b) aus weiteren ordentlichen Mitgliedern.

2. Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden.

3. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in die Juniorenfördergemeinschaft. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen. Bei einem Minderjährigen bedarf es der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Zustimmung durch den Vorstand. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, kann der Betroffene Berufung einlegen, über die dann die Verwaltung entscheidet. Eine erneute Ablehnung des Antrags ist nicht anfechtbar. Wird die Aufnahme abgelehnt, so ist der Verein nicht verpflichtet, die Gründe hierfür zu nennen.

4. Ein Mitgliedsbeitrag kann erhoben werden.

5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen und muss spätestens bis zum 30.11 des jeweiligen Jahres schriftlich an den Vorstand erklärt werden.
Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund (insbesondere wenn es gröblich gegen die Satzung oder die Vereinsinteressen verstößt, wenn es dem Ansehen des Vereins schadet oder wenn es fällige Beiträge trotz Aufforderung länger als ein Jahr schuldet) aus der Juniorenfördergemeinschaft ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch den Beschluss des Vorstandes, der dem Mitglied per Einschreiben mitgeteilt wird. Vor dem Beschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss muss durch die Verwaltung bestätigt werden.

6. Die Mitgliedschaft der Juniorenspieler in der Juniorenfördergemeinschaft endet automatisch mit dem Ende ihrer Spielberechtigung für Juniorenmannschaften.

7. Will ein zusätzlicher Verein der Juniorenfördergemeinschaft als Stammverein beitreten, so ist innerhalb eines Monats nach Eingang des schriftlichen Aufnahmeantrags, ein Beschluss der Verwaltung zur Aufnahme notwendig.

8. Will ein Stammverein aus der Juniorenfördergemeinschaft austreten, ein Austritt ist nur zum Ende der jeweiligen Saison möglich, so ist innerhalb eines Monats nach Eingang der schriftlichen Austrittserklärung eine Verwaltungssitzung einzuberufen. Über den Fortbestand der Juniorenfördergemeinschaft entscheiden die verbleibenden Vereine. Für einen Beschluss ist dann eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

9. Mit dem Ausscheiden eines Vereins enden alle Rechte und Pflichten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.

§ 4 Vereinsmittel

1. Die Einnahmen der Juniorenfördergemeinschaft setzen sich zusammen aus Zuwendungen der Stammvereine, Spenden, Jugendfördermittel sowie gegebenenfalls aus Mitgliedsbeiträgen.

2. Ob Mitgliedsbeiträge erhoben werden und ggf. über die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. Die Beiträge sind als Jahresbeitrag zu Beginn des Kalenderjahres fällig und werden per Bankeinzug erhoben.

3. Die Juniorenfördergemeinschaft erhält von den Stammvereinen im Verhältnis der Jugendspieler jährlich Zuwendungen zur Erfüllung seiner Aufgaben. Die Höhe der Zuwendungen wird von den Vorständen der Stammvereine auf Antrag der Juniorenfördergemeinschaft zum 01.07 gemeinsam festgelegt. Die Mittel werden zu 75% am 31.07 und zu 25% am 31.03 der jeweiligen Saison abgerufen.

4. Die Mittel der Juniorenfördergemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Auch begünstigt der Verein keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen.

§ 5 Organe der Juniorenfördergemeinschaft

Organe der Juniorenfördergemeinschaft sind der Vorstand, die Verwaltung und die Mitgliederversammlung.

§ 6 Der Vorstand

1. Die Mitglieder des Vorstands müssen der Juniorenfördergemeinschaft und einem der Stammvereine angehören. Der Vorstand besteht aus drei Personen, dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Vorstand Finanzen. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind für sich je allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand muss mit Mitgliedern der Stammvereine paritätisch besetzt sein.

2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für zwei Geschäftsjahre gewählt. Der alte Vorstand bleibt bis zur ordnungsgemäßen Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

4. Der Vorstand tritt nach Bedarf Zusammen. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter beruft zu den Sitzungen ein und leitet sie. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle drei Mitglieder anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmenthaltungen sind nicht möglich. Von den Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen. Die Niederschriften werden von zwei Mitgliedern des Vorstandes unterzeichnet und den Stammvereinen zur Kenntnis zugeleitet.

5. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Dauer seiner laufenden Amtsperiode vorzeitig aus seinem Amt aus, bestimmt der Vorstand der Juniorenfördergemeinschaft für die Zeit bis zur nächsten Wahl einen Nachfolger gemäß Abs.1.

§ 7 Die Verwaltung

1. Die Vereinsverwaltung der Juniorenfördergemeinschaft besteht ausschließlich aus Mitgliedern der Stammvereine und setzt sich wie folgt zusammen:
• Vorsitzender
• stellvertretender Vorsitzender
• Vorstand Finanzen
• Schriftführer
• 1. Jugendleiter
• 2. Jugendleiter

Die Verwaltungsmitglieder werden gleichzeitig mit dem Vorstand auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet ein Verwaltungsmitglied während der Dauer seiner laufenden Amtsperiode vorzeitig aus seinem Amt aus, bestimmt der Vorstand der Juniorenfördergemeinschaft für die Zeit bis zur nächsten Wahl seinen Nachfolger.

2. Die Aufgaben der Verwaltung liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand.

§ 8 Aufgaben des Vorstands Finanzen

1. Der Vorstand Finanzen verwaltet die Vereinskasse und wickelt den normalen Bankverkehr ab. Er ist nicht zur Aufnahme von Krediten berechtigt.

2. Der Vorstand Finanzen muss zur ordentlichen Mitgliederversammlung der Verwaltung einen Haushaltsplanentwurf zur Genehmigung vorlegen und die Einhaltung des Plans entsprechend der Einnahmen überwachen.

3. Nach Genehmigung des Haushaltsplans durch die Mitgliederversammlung, kann der Jugendleiter eigenverantwortlich, bis zu einem Betrag von 1000 € über die Zuweisung im Innenverhältnis verfügen. Darüber hinaus benötigt er die Zustimmung eines Vorstandes. Nicht verbrauchte Mittel sind zurück zu übertragen.

4. Der Verein ist berechtigt, gemäß EstG §3 Nr.26 an Übungsleiter oder Betreuer eine Aufwandsentschädigung bis zum jeweils gültigen steuer- und sozialversicherungsfreien Jahresbeitrag auszubezahlen, unter der Voraussetzung, dass die Auszahlungsbeträge im jeweiligen Haushalt eingestellt und gedeckt sind.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich, spätestens bis zum 30.04, vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter einberufen. Termin, Ort und Tagesordnung werden spätestens 2 Wochen vor dem Versammlungstag bekannt gegeben. Die Bekanntgabe erfolgt für Mitglieder des Stammvereins TSV Neuhaus durch das Mitteilungsblatt der Gemeinde Adelsdorf, für Mitglieder des Stammvereins FC Großdechsendorf durch die Vereinszeitung des FC Großdechsendorf und Aushang, für Mitglieder des Stammvereins TSV Röttenbach durch das Mitteilungsblatt der Gemeinde Röttenbach, für die Mitglieder der Stammvereine TSV Hemhofen und SpVgg Zeckern durch das Mitteilungsblatt der Gemeinde Hemhofen. In allen anderen Fällen werden Mitglieder schriftlich eingeladen.

2. Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere

• die Entgegennahmen der Arbeitsberichte des Vorstandes
• die Entgegennahmen des Kassenberichtes
• die Entgegennahmen des Berichtes der Rechnungsprüfer
• die Entlastung des Vorstandes
• die Genehmigung des Haushaltsplanes
• die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
• die Wahl des Vorstandes und der Verwaltung
• die Wahl der Rechnungsprüfer
• Beratung und Beschlussfassung über Satzungsänderungen und satzungsgemäß gestellte Anträge
• Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
• Entscheidung über wichtige, die Interessen und den Zweck der Juniorenfördergemeinschaft betreffende Angelegenheiten

3. Die anwesenden ordentlichen Mitglieder üben in der Mitgliederversammlung das Stimmrecht aus. Jedes stimmberechtigte Mitglied verfügt über eine Stimme. Die Jugendlichen verfügen über kein Stimmrecht. Jugendliche sind ab dem vollendeten 16. Lebensjahr stimmberechtigt, jedoch erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr wählbar.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb eines Monats einzuberufen, wenn sie der Vorstand einer der Stammvereine oder mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr mit Namensunterschrift unter Angabe der Gründe beantragt.

5. Die Mitgliederversammlung beschließt in der Regel in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Auf Wunsch der Mitgliederversammlung ist eine Abstimmung schriftlich durchzuführen. Satzungsänderungen bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7. Kommt eine beschlussfähige Mitgliederversammlung nicht zustande, so ist durch den Vorsitzenden eine neue Sitzung binnen zwei Wochen einzuberufen. Darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.

8. Beschlüsse und Wahlergebnisse sind schriftlich niederzulegen. Sie werden vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter unterzeichnet und den Vorständen der Stammvereine zugeleitet.

§ 10 Die Rechnungsprüfung

1. Die von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand oder einem anderen Gremium des Vereins angehören.

2. Die Rechnungsprüfer überprüfen die Kassen- und Buchführung der Jugendförderungsgemeinschaft, erstellen einen Prüfungsbericht und tragen diesen der Mitgliederversammlung vor. Der Prüfungsbericht soll Feststellungen darüber treffen, ob die Rechnungsbeträge sachlich und rechnerisch richtig und ausreichend belegt sind, nicht aber auf Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der Ausgaben.

3. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, die Entlastung des Vorstands Finanzen und des Vorstandes zu beantragen.

§ 11 Auflösung der Juniorenfördergemeinschaft

1. Die Juniorenfördergemeinschaft kann durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für die Rechtswirksamkeit dieses Beschlusses ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

2. Kommt eine solche beschlussfähige Mitgliederversammlung nicht zustande, so ist erneut in gleicher Weise eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann endgültig über die Auflösung beschließen kann.

3. Bei Auflösung der Juniorenfördergemeinschaft werden die drei Vorsitzenden zusammen als Liquidatoren der Juniorenfördergemeinschaft bestellt, sofern die Mitgliederversammlung keinen anderen Beschluss fasst.

4. Für Verbindlichkeiten der Juniorenfördergemeinschaften haftet etwaigen Gläubigern gegenüber nur das Vereinsvermögen der Juniorenfördergemeinschaft (= gesamter finanzieller und sachlicher Besitz).

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das verbleibende Vermögen, entsprechend dem Verhältnis der am Tag des Auflösungsbeschlusses vorhandenen Jugendspieler an die jeweiligen Stammvereine, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden haben. Sollten die Stammvereine juristisch dazu nicht mehr in der Lage sein, z.B. durch Auflösung der Stammvereine, so fällt das verbleibende Vermögen der Juniorenfördergemeinschaft, entsprechend dem Verhältnis der am Tag des Auflösungsbeschlusses vorhandenen Jugendspieler an die jeweilige Gemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 12 Ermächtigung

Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung, notwendige Änderungen oder Ergänzungen, die zum Erlangen oder der Erhaltung der Gemeinnützigkeit erforderlich sind und solche Änderungen, die behördlich angeordnet werden, selbstständig vorzunehmen.

§ 13 Gültigkeit

Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister Erlangen in Kraft.

Neuhaus, den 11.04.2005

 

Eingearbeitete Änderungen vom 31.05.2005 und 19. Juli 2014

Behördlich angeordnete Änderung, nach Maßgabe des Vorstandsbeschlusses vom 31.05.2005.

Änderung auf Grund des Beschlusses der Jahreshauptversammlung vom 18. Juli 2014.